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Compassionate
Capitalism
Ein Kapitalismus mit Anteilnahme, Mitgefühl,
Mitleid und verantwortungsvollem Handeln von Roger J. Zamofing nach einer Idee von Rich DeVos
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Ein Gefühl tiefer Empathie für das Leiden oder das Unglück eines Anderen, begleitet von dem festen Wunsch, den Schmerz zu lindern oder seine Ursache zu beheben. Das Gegenteil davon ist Unbarmherzigkeit oder die weitverbreitete Indifferenz. Paulus, der Apostel von Jesus, sagte es so: "Denn nicht das Gute, das ich will, tue ich, sondern das Böse, das ich nicht will, das führe ich aus." Aus welcher grossen religiösen oder philosophischen Tradition der Ruf nach Anteilnahme, Mitgefühl, Mitleid und verantwortungsvollem Handeln kommt, ist aber nicht so wichtig. |
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Mein Ruf hat seine Quelle ebenfalls im Christentum. Aber halten wir hier
auch fest, dass wegen Missbrauch und Missverständnissen des Glaubens in
der Weltgeschichte Millionen von Menschen Hunger litten und immer noch
leiden, gefoltert, getötet und versklavt wurden und immer noch werden und
dass Systemhüter und Heuchler in Firmen - auch der unseres Partners im
Direktvertrieb - nichts weiter zu tun haben, als jegliche Bemühungen der
Geschäftspartner zu unterdrücken, auch wenn sich diese integer an die
Regeln des Geschäftes halten und nicht mit dessen Namen oder in dessen
Namen Werbung treiben. Diese Website ist so ein Beispiel, das offenbar
seit 1996 den Unwillen und Neid gewisser Leute hervorruft und uns so immer
wieder unnötige Probleme schafft. |
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Wir glauben, dass es noch andere Wege gibt. Das hat uns nicht gerade viele Freunde unter unseren grossen Kunden eingebracht. Selbst an den Rand gedrängt, haben auch wir die Notwendigkeit erkannt und vermeiden blinde Loyalität in das System der freien Marktwirtschaft. Kapitalismus ist nicht perfekt, und wenn wir die letzten Auswüchse unter dem Titel "shareholder value" anschauen oder die ganz grossen Gaunereien und Abzockereien, wissen wir auch warum. Aber auch der neue Kapitalismus im Osten ist nicht viel besser. Dort wurde einfach die sozialistische Korruption durch eine kapitalistische, mafiose und unendlich grössere Korruption abgelöst. Das Ergebnis für die Mehrheit bleibt sich gleich, es braucht also auch neue Ansätze, um dem weiterhin drohenden Abbau traditioneller Industrieproduktion zu begegnen. Wir müssen deshalb dringend lernen, nicht mit allen Mitteln den falschen Göttern des Wohlstandes oder des Wettbewerbes um jeden Preis zu folgen. Ausgewogener Wettbewerb und verantwortungsbewusster Wohlstand sind für eine Gesellschaft jedoch wertvoll und wünschenswert. Leider ist dies aber keine Frage von Reglementierungen und Gesetzen. Gerade die heutige Flut von juristischen "Glanzleistungen" ist mit ein Grund für die Probleme, die wir zu lösen versuchen. Und leider werden diese Vorzüge des Kapitalismus, wie so vieles andere missbraucht, wenn wir das Gesetz des Ausgleichs vergessen. Das Gesetz des Ausgleichs ist eine innere Angelegenheit. Wenn wir nicht jene tiefe Empathie für das Leiden oder das Unglück eines Anderen haben, werden wir alle schlussendlich darunter leiden müssen. Freies Unternehmertum und Marktwirtschaft ist kein perfektes oder fertiges, in Beton gegossenes System, das vor 200 Jahren durch Adam Smith erfunden wurde. Auch Kapitalismus muss sich verändern, wachsen und sich verbessern. Freies Unternehmertum muss ein lebendes System bleiben. Wie bei den Rosen in unserem Garten, müssen alte, tote Äste weggeschnitten werden, so dass neue, grüne Schösslinge wachsen können und duftende, farbige Blüten bilden. Wird zuviel weggeschnitten, geht die Pflanze kläglich ein und es wird viel Leid verursacht. Kapitalismus entsteht in vielen Teilen der Welt in ganz unterschiedlichen Variationen. Die Kapitalisten in Japan oder auf den Philippinen verhalten sich unterschiedlich zu den neuen Kapitalisten in der ehemaligen Sowjetunion, Polen oder Ungarn. Die Kapitalisten in den neuen Wirtschaftszonen in China tun nicht dasselbe, wie ihre Partner in den Bergen von Chile oder Peru. Auch die Kapitalisten in Mexiko, Kanada und in den USA, obwohl sie Nachbarn sind, praktizieren Variationen des Kapitalismus, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unabhängig davon, welche Art wir praktizieren, ich bin davon überzeugt, dass es nur ein Prinzip gibt, dem wir als Wegweiser trauen können. Dies ist das Prinzip tiefer Empathie für das Leiden oder das Unglück eines Anderen, begleitet von dem festen Wunsch, den Schmerz zu lindern oder seine Ursache zu beheben oder kurz ein verantwortungsbewusster Kapitalismus. Es ist völlig egal, wo Sie leben oder wie das freie Unternehmertum in Ihrem Land funktioniert. Wenn wir die Erde vom ökonomischen Chaos und der Verzweiflung retten wollen, müssen wir alle für uns selbst den verantwortlichen Kapitalismus entdecken oder wiederentdecken. Wir müssen verantwortungsbewusst mit den natürlichen und den menschlichen Ressourcen umgehen. Wir müssen verantwortungsbewusst mit der Luft über uns und der Erde unter uns, den Meeren, Wäldern, Wüsten und allem was darin lebt umgehen. Wir müssen verantwortungsbewusst mit den Produkten umgehen, die wir ausgewählt haben, um sie nicht nur entwickeln und vermarkten zu können, sondern um sie in den Dienst der Lebenserfüllung möglichst vieler stellen zu können; oberstes Ziel kann und darf nie Geld sein! Arbeitgeber müssen verantwortungsbewusster mit ihren Arbeitnehmern umgehen und umgekehrt. Verantwortungsbewusstsein muss berücksichtigt werden, wenn wir Verpackungen planen, unsere Preise bestimmen und selbst unsere Werbekampagnen. Und Verantwortungsbewusstsein muss uns führen, wenn wir die Profit, Löhne und Bonus, unsere Zeit und unsere Talente verwenden. Bevor es zu einem Kollaps kommt, müssen deshalb Menschen mit Herz und Verstand endlich Verantwortung übernehmen und handeln. Und diese Menschen sind nicht unbedingt heute schon Unternehmer. Paulus hat in seinem Brief an die Galater darüber geschrieben und dies gilt für Menschen jeden Glaubens und ideologischer Überzeugung. Es ist nicht so, dass Geldspenden und Zeiteinsatz so idealistisch ist, wie einige Leute glauben. Jeder gutmeinende Spender hat ein Motiv. Wir geben, um denen zu helfen, die es brauchen. Aber wir geben auch, um unsere eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Für uns war es immer klar, dass je mehr Zeit und Geld wir weggeben, umso mehr erhalten wir zurück. Verantwortungsbewusster Kapitalismus hilft unser gestörtes Gewissen wieder zu beleben, hilft unser Leben zu zentrieren und beginnt mit unserem Herzen. Wenn wir versuchen, das "richtige" zu tun, ohne innere Überzeugung, wird es nicht funktionieren. Es wird nur Gier oder Pflicht sein. Es wird nicht von Anteilnahme, Mitgefühl, Mitleid und verantwortungsvollem Handeln bestimmt sein. Wir sind nach ein paar Woche und Monaten ausgebrannt oder hassen uns selbst. Verantwortungsbewusstsein ist nicht eine wässrige, sentimentale Empfindung für Menschen die unterprivilegiert, krank und erfolglos sind... Es ist ein absolut praktischer Glaube. Verantwortungsbewusster Kapitalismus resultiert immer in Proaktivität und hilft uns, einen Unterschied zu machen, der niemanden auslässt. Entweder fahren wir weiter damit, über neue Rahmenbedingungen zu kommunizieren oder wir wagen wieder mutig echte Experimente, machen eigene Erfahrungen und helfen uns jetzt selbst im Hinblick auf eine nachhaltig sinnvoll erstrebenswerte Zukunft. Ihr konstruktiver Feedback und Ergänzungen zu diesem Artikel würden uns freuen. Sie sehen, wir TUN einfach mehr für Sie und Ihren geschäftlichen Erfolg! mit einem Klick auf dieses Symbol
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